Wie sollte ein Auslandsaufenthalt während des Studiums aussehen, worauf sollte der Schwerpunkt liegen? Und wie könnte und sollte die Hochschule die Reiselustigen vielleicht besser unterstützen?

Ein Auslandssemester oder -jahr wird von Professoren und auch von Politikern gerne empfohlen. Die Vorteile von Auslandsaufenthalten sind heutzutage unumstritten. Daran wurde auch bei der Konzeption der Bologna-Reform gedacht. Der Auslandsaufenthalt sollte erleichtert werden.
Laut der verantwortlichen Minister sollte die Bologna-Reform eigentlich einen europäischen Hochschulraum schaffen. Die Abschlüsse und Ergebnisse der Universitäten sollten gegenseitig international anerkannt werden. Aber genau das Gegenteil ist aufgetreten.
Durch die stark angestiegene Arbeit im Vergleich zu den früheren Diplom-Studiengängen ist es stark erschwert worden, ins Ausland zu gehen. Eines der Ziele bei einem Studienaufenthalt im Ausland sollte auch sein, sein Studienfach aus einer anderen Perspektive zu sehen. Gute Beispiele wären hier das Informatikstudium in Amerika oder das Geographiestudium.
Auch können die Kompetenzen, die man erlangt, hilfreich für den späteren Beruf sein. Kennt man die Kultur eines Gastlandes, so kann man, wenn man eine Firma vertritt, besser auf die Handelspartner eingehen; auch die Sensibilisierung für die Probleme des Gastlandes werden für die Studenten klarer.
Gerade wegen der fortschreitenden Globalisierung sind internationale Beziehungen zwingende Voraussetzungen für Erfolge.
Grundsätzlich gibt es für den Aufenthalt zwar die Freiheit, ob man ein oder zwei Semester wegfährt, aber nicht, dass man dorthin während der vorlesungsfreien Zeit fährt. Dies wäre ein gutes Zusatzangebot.

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