Monatsarchive: Januar 2014

Das letzte Treffen findet nicht am 06.02.2014, sondern am 30.01.2014 statt.

Was macht ihr eigentlich so den ganzen Tag, jetzt wo ihr nicht mehr im Konvent sitzt?
 
Obwohl wir in dieser Legislaturperiode nicht im Konvent vertreten sind, sind wir keinesfalls untätig. Beispielsweise gab es Mitte Dezember einen Diskussionsabend zum Thema Bologna-Reform, den wir durchgeführt und auch Gäste aus der Polik eingeladen haben. Weitere Diskussionstreffen sind in Planung.
Wir treffen uns zudem jede zweite Woche in der Hochschulgruppe  und besprechen aktuelle Ereignisse an der Universität. Frank ist zudem sehr häufig bei den Sitzungen des studentischen Konvents anwesend.
Um die Interessen der Studenten zu unterstützen, halten wir auch Kontakt zur Piratenpartei, die vor knapp zwei Jahren – ebenso wie die Freien Wähler – ein Volksbegehren gegen Studiengebühren initiiert haben. Wir haben zusammen mit den beiden Parteien Unterschriften gesammelt, obwohl wir auch zu dieser Zeit nicht im Konvent waren.
 
Was kann die Uni für mich tun?
 
Auf die Frage, was die Uni für uns tun könne, sind uns sehr viele Ideen eingefallen. Der wichtigste Punkt ist, Barrierefreiheit mindestens in den Hörsälen zu gewährleisten. Sollte dies nicht möglich sein, so muss in jedem Fall auf Studenten mit Behinderung bei der Planung der Raumeinteilug Rücksicht genommen werden. 
Die Uni könnte außerdem die Gebäude beim Campus Nord für die Stadt freigeben, damit dort neue Studentenwohnheime entstehen. Leider ist eine Einigung der Stadt und der Uni nicht in Sicht.
Auch wünschen wir uns von der Uni aus eine konsequente Umsetzung von Open Access, also freiem Zugang zu durch Steuergelder finanzierte Forschungsergebnisse sowie die Einhaltung des Datenschutzes. Kameras dürfen nur in sicherheitskritischen Bereichen aufgestellt werden, aber öffentliche Stellen sind von Überwachung durch Maschinen freizuhalten. 
Die Anwesenheitspflicht bei Veranstaltungen ist uns ebenfalls ein Dorn im Auge. Wir sind der Ansicht, dass ein Student selbstverantwortlich entscheiden können muss, ob er eine Übung oder ein Tutorium besucht. Lediglich bei unbedingt erforderlichen Veranstaltungen (z. B. Sicherheitseinweisung für Laborarbeiten) sollte es eine Anwesenheitspflicht geben.
Schließlich wünschen wir uns auch, dass der StuV mehr Beachtung geschenkt wird. Sie ist die Vertretung der Studenten, die wiederum die größte Personengruppe an der Universität stellt. Leider sind sie an viel zu wenigen Entscheidungen beteiligt.