Monatsarchive: November 2013

Plakate

Die Plakate für den Bologna-Abend werden am Montag aufgehängt. Mirco soll (incl. Reserve) 20 Stück drucken. Orte:

  • Hubland Mensa 3x
  • Info-Geb. 3x
  • Naturwiss. HSB 3x
  • Phil1 3x
  • Wittelsbacher Platz 3x
  • Röntgenring 1x
  • Sanderring 1x
  • Josef-Schneider-Str. 1x

Übergabe der Plakate Montag, 02.12., 13 Uhr, Informatikgebäude vor dem Zuse-HS.

Plakatierung Montag um 18 Uhr.

 

Defekter Kalender

Der Kalender auf der UHG-Seite funktioniert nicht. Mirco prüft, ob sich die URL des Kalenders geändert hat.

 

U-Anzeiger

Nach gemeinsamer Freigabe wird der U-Anzeiger am Montag zusammen mit den Plakaten verteilt. Mirco soll 100 Stück drucken.

Ihr heißt „Unabhängige Hochschulgruppe gegen Studiengebühren“ – Was motiviert euch eigentlich weiterhin Hochschulpolitik zu betreiben jetzt wo die Studiengebühren gefallen sind? Oder seid ihr lediglich ein Logo-Relikt neben den Piraten?
 

Das ist eine berechtigte Frage. Die UHG gründete sich ja einmal mit dem Ziel, gegen Studiengebühren zu kämpfen. Das war ja nun bekanntermaßen erfolgreich, nicht zuletzt durch die intensive Unterstützung des Volksbegehrens.

Einige Zeit nach Gründung der UHG kamen weitere Ziele hinzu, allen voran die Ablehnende Haltung gegenüber dem Bologna-Prozess, siehe dazu unseren anderen Artikel in dieser Sprachrohrausgabe. Der Kampf gegen Studiengebühren blieb natürlich immer an oberster Stelle und so stellte sich nach deren Abschaffung schon die Frage, ob man nun feierlich die Selbstauflösung beschließen oder an den anderen Zielen weiterarbeiten sollte. Damit verbunden ist natürlich die Frage des Namenszusatzes "gegen Studiengebühren", die wir nach der Gebührenabschaffung auch diskutiert haben. Das entscheidende Argument dabei war, dass wir als diejenigen bekannt sind, die zur Abschaffung der Gebühren beigetragen haben in Form von vielen Infoständen, an denen die Unterschriften für das Volksbegehren gesammelt wurden. Daher haben wir uns gegen eine Namensänderung entschieden. Insofern kann man durchaus von einem – sogar ziemlich positiven – Relikt sprechen.

Was das Verhältnis zu den Piraten angeht, die erst später hinzukamen und mit der UHG eine Listenvereinigung bildeten, hört sich die Frage so an, als wäre die UHG neben den Piraten unwichtig geworden. Das ist jedoch keineswegs der Fall. Die Piraten waren zwar zeitweise zahlreicher als die UHG, es war jedoch nie so, dass die UHG neben den Piraten untergegangen wäre, um hier mal im Bild der Piraten zu bleiben. Als Neulinge in der Hochschulpolitik haben sie zunächst die längere Erfahrung der UHG respektiert. Auch ist das Engagement der UHG nach innen bei unserer Zusammenarbeit wie auch nach außen keineswegs zu unterschätzen. Das zeigte sich nicht nur beim Volksbegehren, auch bei vielen anderen Aktionen ist das Engagement der UHG oft mehr als das anderer Hochschulgruppen und das obwohl wir die kleinste unter den Würzburger Hochschulgruppen sind.

Brauchen wir einen  immer besseren Abschluss um immer miesere Jobs machen zu dürfen? Wie  kann man dem Wahn aus Leistungs- und Zeitdruck entkommen – und welchen  Hebel können die Hochschulgruppen ansetzen? 

Seit der Einführung der modularisierten Studiengänge gab es von fast allen Seiten Kritik. Man forderte genügend Masterplätze, die Studienordnungen sollten verbessert werden, die Stoffmenge sollte reduziert werden und vieles andere mehr. Dies wurde von fast allen Würzburger Hochschulgruppen, von Professoren und von Politikern im ganzen Land gefordert. Die Vereinigte Liste von UHG und Piraten und zuvor schon die UHG allein erhoben diese Forderungen nicht.

Stattdessen haben wir von Anfang an die Einführung von Bachelor und Master als Fehler gesehen. Die Entscheidungsträger bestreiten zwar nicht die Probleme mit den neuen Studiengängen. Sie wollen Verbesserungen durchführen, sagen sie jedenfalls. Sie ziehen nicht die Konsequenz aus der Fehlentscheidung, sondern bleiben im Wesentlichen bei ihrer Entscheidung, indem sie an den neuen Studiengängen festhalten. Häufig wurden die Probleme mit den neuen Studiengängen als Startschwierigkeiten angesehen, so z. B. der erschwerte Hochschulwechsel. Nach ein paar Jahren würden diese verschwinden, hieß es oft. Sie sind jedoch nicht verschwunden, sondern manches ist sogar schlimmer geworden, z. B. der Übergang vom Bachelor zum Master. Man muss jetzt, anders als bisher, erst den ersten Abschluss in der Tasche haben, bevor man sich für das zweite Studium einschreiben kann, vgl. den offenen Brief der Studierendenvertretung an den Wissenschaftsminister. 

Inzwischen gibt es auch Proteste über zu wenige Masterplätze. Hätte man das zweistufige System nicht eingeführt, dann gäbe es diese Probleme heute gar nicht. Sie wurden erst durch den Bologna-Prozess geschaffen. Dabei war die ursprüngliche Idee der Zweistufigkeit, das Vordiplom bzw. die Zwischenprüfung zu einer Ausstiegsmöglichkeit mit abgeschlossenem, kürzerem Studium zu machen. Beim jetzigen System wurde diese Ausstiegsmöglichkeit der Studenten jedoch zu einer Rauswurfmöglichkeit für die Hochschulen. Es wäre möglich, dies anders zu machen, es fehlt der Wille dazu.

Bei dieser Situation bleibt die Frage "Welchen Hebel können die Hochschulgruppen ansetzen?"

UHG und Piraten setzen diesen an: Am Donnerstag, 12. Dezember diskutieren wir darüber in gemütlicher Runde. Mehr Informationen mit Zeit und Ort auf www.uhg-wuerzburg.de oder www.hochschulpiraten-wue.de/?p=579

 

 

Die Hochschulgruppe UHG/Piraten führen gemeinsam einen Diskussionsabend zum Thema Bologna-Reform durch. Weitere Infos hierzu folgen in Kürze.

Das Treffen wird am 12.12.2013, 20:00 Uhr, in der Evangelischen Studentengemeinde, Friedrich-Ebert-Ring 27b, Würzburg, stattfinden.

Hiermit ergeht herzliche Einladung!

  • Ersti-Messe
  • 100 Flyer A5 auslegen
  • Homepage bewerben: Transparente Abstimmung
  • Einladung zu nächstem Treffen: Mo, 28.10., 19 Uhr, Café Klug
  • Einkaufen Süßigkeit
  • "UHG"  bewerben
  • Konvent
  • Campis
  • Sprachrohr