Monatsarchive: Februar 2012

Versammlungsleiter: Andreas Preiß

Protokollführer: Mirco Lukas

Anwesende:

  • Andreas Preiß

  • Mirco Lukas

  • Frank A.

  • Andreas R.

Tagesordnung

1 Infostände

2 Webseite

3 Werbung

4 Logo

5 Passfoto

6 Konventssitzungen

7 Kameras auf dem Campusgelände

8 Beschluss zur Studierendenschaft

9 Schließen der Sitzung 2

1 Infostände

Infostände finden in nächster Zeit wieder am Hubland statt. Der heutige Infostand fand aufgrund eines Missverständnisses nicht statt.

Geplant sind in der folgenden Woche ein bis zwei Infostände, weitere Planung erfolgt, wenn ein Erfahrungswert hinsichtlich der Resonanz vorliegt. Das Zeitfenster ist ca. 11-14 Uhr. Beschlossen werden folgende Termine:

  • evtl. Mittwoch, 29.02.

  • sicher Donnerstag, 01.03.

2 Webseite

Andreas Preiß bringt einige Verbesserungsvorschläge für die Webseite ein:

  • Twitter-RSS-Feed: Der RSS-Text ragt aufgrund fehlender Zeilenumbrüche teilweise in den Haupttext hinein, was korrigiert werden sollte.

  • Es soll geprüft werden, ob Andreas ebenfalls Schreibrechte für den Kalender hat. Außerdem sollte eine Kategorie „Infostände“ eingebaut werden.

  • Die Kategorie „Personen“ soll durch eine entsprechende Seite ersetzt werden.

  • Der Link „Kontakt“ soll auf eine Seite verweisen, auf der oben Andreas Preiß‘ Kontaktdaten und unten ein Kontaktformular stehen.

Mirco wird als Seitenadministrator beauftragt, die Aufgaben zu erledigen.

3 Werbung

Für den Infostand werden Flyer benötigt. Andreas R. und Mirco sollen Vorschläge ausarbeiten. In der Diskussion ist etwa ein Flyer mit leerem Feld, in dem stets aktuell der Termin des nächsten Treffens tagesaktuell handschriftlich eingetragen werden kann.

4 Logo

Andreas und Mirco werden sich um die Ausgestaltung des aktuellen Logos kümmern, da die Anwesenden beschlossen haben, etwas zum Thema Würzburg einzufügen. Dies ist aufgrund der CreativeCommons-Lizensierung des ursprünglichen Logos möglich.

5 Passfoto

Der in einem Pad erstelle Antrag wurde im Konvent verhandelt und es fand eine Abstimmung statt. Der Antrag, dass ein Ankreuzfeld eingefügt werden soll, ob das Bild bis zum Ende des Studiums gespeichert werden darf oder nicht, wurde mit großer Mehrheit angenommen. Moritz Lundt wird Kontakt zum Datenschutzbeauftragten aufnehmen, um diesen Antrag durchzusetzen. Über den zweiten Antrag hinsichtlich der Fristvorgabe der Speicherdauer fand keine Abstimmung statt.

Sollte das Feld auf einem Bogen nicht angekreuzt werden, so ist die Vorgehensweise z. Zt. unklar. Vorgeschlagen wurde eine Frist nach Semestern bzw. Monaten. Die Hochschulgruppe beschließt, die Umsetzung des Ankreuzfeldes abzuwarten.

6 Konventssitzungen

Andreas Preiß merkt an, dass eine regelmäßige Teilnahme an den Sitzungen wichtig ist, um über aktuelle Geschehnisse zeitnah informiert zu werden.

7 Kameras auf dem Campusgelände

Die Universität hat zugestimmt, dem AK Datenschutz mitzuteilen, wo sich Kameras auf dem Campus befinden.

8 Beschluss zur Studierendenschaft

Da keine klaren Ergebnisse vorliegen, wird beschlossen, auf das offizielle Protokoll zu warten. Dieses muss in der nächsten Sitzung genehmigt werden, bevor es veröffentlicht wird.

9 Schließen der Sitzung

Andreas Preiß schließt die Sitzung.

 

Würzburg, 24. Februar 2012

gez.

Mirco Lukas

– Protokollführer –

Wir hatten bei der Konventssitzung vergangenen Mittwoch, den 15.02.2012, zwei Anträge an den studentischen Konvent bezüglich der Speicherung des Passfotos für den Studierendenausweis gestellt. Ich selbst habe als Sprecher der Hochschulpiraten an der Sitzung teilgenommen und die Anträge vorgestellt, worauf der Erste der beiden nach kurzer Diskussion mit überwältigender Mehrheit angenommen wurde.

Hier noch einmal der Text des Antrages (mit zwei formalen Korrekturen gegenüber der ursprünglich eingereichten Fassung, die ich mündlich vor meiner Antragsbegründung angemerkt hatte):

Der Studentische Konvent möge beschließen:
„Der Studentische Konvent spricht sich dafür aus, das Passfoto auf dem Studierendenausweis nach Wahl des Ausweisinhabers bis zum Ende des Studiums zu speichern oder direkt nach Ausgabe des Ausweises zu löschen. Dazu soll jede/r der/die das Bild bis zum Ende des Studiums gespeichert haben möchte,ein Feld auf dem Bilderfassungbogen ankreuzen mit dem Text ´Ich möchte, daß mein Bild bis zum Ende meines Studiums gespeichert bleibt, so daß ich es bei Verlust des Ausweises nicht erneut einreichen muß. Die Zahlung von Gebühren für den Verlust bleibt hiervon unberührt.´“

Dem Sprecher- und Sprecherinnenrat (SSR) obliegt es nun, die Positionierung des Konvents gegenüber der Universität durchzusetzen. Der SSR wird, wie vom Vorsitzenden Moritz Lund während der Konventssitzung angekündigt, hierzu Kontakt mit Herrn Baumann, dem Datenschutzbeauftragten der Universität, aufnehmen. Inwieweit die Universität trotz der ursprünglich ablehnenden Haltung von Herrn Baumann (vgl. meine hier am 13. Februar veröffentlichte Mail an die Hochschulgruppen und Fachschaften) auf die Forderung eingehen wird, bleibt abzuwarten.

Letzten Freitag habe ich als Sprecher der Hochschulpiraten eine Mail an die Fachschaften und Hochschulgruppen der Universität gesendet, in der ich Auskunft über die zwei Anträge der UHG und der Hochschulpiraten an die nächste Konventssitzung gebe. Die Begründung und insbesondere die Informationen über die bisherige Speicherung der Bilder bei der Universität dürften von allgemeinem Interesse sein. Daher möchte ich die Mail auch hier veröffentlichen, bitte entschuldigt, dass das hiermit erst verpätet geschieht.

 

Liebe Fachschaften bzw. Hochschulgruppen,

wir, UHG und Hochschulpiraten, haben uns in den letzten Wochen mit der Frage beschäftigt, ob und wie lange die für den Studierendenausweis benötigten Bilder auch nach Verwendung für den Druck der Karte noch bei der Universität gespeichert bleiben. Die Formulierung auf dem Bilderfassungsbogen bzw. in den FAQs der Uni erweckte den Eindruck, die Universität wolle die Bilder sofort nach Gebrauch löschen. Aufgrund des Hinweises eines Studenten erfuhren wir allerdings, dass dem nicht so ist.

Wegen eines Gesprächs mit Herrn Baumann, dem Datenschutzbeauftragten, sowie weiteren Vertretern der Universität, wissen wir nun, dass die Bilder tatsächlich ein halbes Semester lang gespeichert wurden. Herr Baumann gab allerdings zu, dass die Formulierung auf den Bilderfassungsbögen für juristische Laien in dieser Hinsicht missverständlich war. Die Bögen sollen daher verständlicher gestaltet werden.

Zuvor soll allerdings noch geklärt werden, wie lange die Bilder in Zukunft zu speichern sind. Herr Baumann ist hier bereit, auf die Wünsche der Studierenden einzugehen und bittet daher um ein Votum der Studierendenvertretung. Laut ihm sei der mindest mögliche Speicherzeitraum bis zur Versendung an das Subunternehmen ca. ein bis zwei Wochen nach Antragsstellung und der kürzest sinnvolle Zeitraum bis zur Hälfte des Semesters, da bis dahin etwaige Fehlfunktionen aufgefallen sein müssten. Die bzgl. Datenschutz längstmögliche Speicherung sei bis zur Exmatrikulation.

Für eine längere Speicherdauer spricht aus unserer Sicht, daß Studenten bei Verlust ihres Ausweises ihr Bild nicht erneut einreichen müssen. Es sollte nach Möglichkeit aber jede/r das Recht haben, selbst darüber zu entscheiden, wie lange das Bild im Besonderen gespeichert wird. Da eine individuelle Wahl eines Speicherzeitraums für jede Person die Universität vor unzumutbaren organisatorischen Aufwand stellen würde, halten wir es für eine praktikable Lösung, allen Studentinnen und Studenten nur die Wahl einzuräumen, ob ihr Bild so kurz wie möglich oder für die Dauer des gesamten Studiums gespeichert wird. Das wäre durch ein Feld zum Ankreuzen auf dem Bilderfassungsbogen realisierbar.

Wie lange dann „so kurz wie möglich“ bedeutet, muß der Konvent entscheiden. Unser Wunsch wäre eine Speicherung nur bis zur Ausgabe des Ausweises für alle, die sich für die kurze Speicherung entscheiden und das Feld nicht ankreuzen. Eine Speicherdauer von sechs Wochen wäre auch noch eine gute Kompromisslösung. Für die, die das Feld ankreuzen, bleibt das Bild dann bis zum Ende des Studiums gespeichert.

Einen entsprechenden Antrag haben wir heute an den Konventsvorsitzenden gesendet (siehe unten). Es sollte allerdings noch angemerkt werden, dass Herr Baumann bereits diese Regelung nach telefonischer Anfrage energisch abgelehnt hat. Ihm ist es zwar recht, wenn die Bilder nicht länger gespeichert werden als nötig, eine Option zum Ankreuzen sei aber zu viel Verwaltungsaufwand. Dennoch hoffen wir, dass Konvent und Studierendenvertretung genug Druck auf die Universität ausüben können, um ebendies durchzusetzen.

Für den Fall, dass ihr dieses Vorgehen als wenig erfolgversprechend anseht, reichen wir noch einen Alternativantrag mit einer Speicherdauer von drei Monaten ein, wobei wir auch einen längeren Zeitraum für vertretbar hielten.

Wir bitten euch, euch bereits im Vorfeld der Konventssitzung Gedanken zu machen, was die Beste Lösung für die Studierenden darstellt.

Viele Grüße

Andreas Preiß

Sprecher Hochschulpiraten Würzburg

Mobil: 015120797331

 

——– Original-Nachricht ——–

Betreff: Anträge an den studentischen Konvent

Datum: Fri, 10 Feb 2012 22:18:20 +0100

Von: Andreas Preiß <andreas.preiss@hochschulpiraten-wue.de>

An: fabian.konrad@uni-wuerzburg.de

 

Hallo Fabian,

wir, UHG und Hochschulpiraten, bitten, beide folgenden, konkurrierenden Anträge in der Tagesordnung der nächsten Konventssitzung zu berücksichtigen.

 

Antrag 1:

Der Studentische Konvent möge beschließen:

„Der Studentische Konvent spricht sich dafür aus, das Passfoto auf dem Studentenausweis nach Wahl des Ausweisinhabers bis zum Ende des Studiums zu speichern oder direkt nach Ausgabe des Ausweises zu löschen. Dazu soll jede/r der/die das Bild bis zum Ende des Studiums gespeichert haben möchte,ein Feld auf dem Bilderfassungbogen ankreuzen mit dem Text ´Ich möchte, daß mein Bild bis zum Ende meines Studiums gespeichert bleibt, so daß ich es bei Verlust des Ausweises nicht erneut einrechen muß. Die Zahlung von Gebühren für den Verlust bleibt hiervon unberührt.´“

 

Antrag 2 (als Alternative zu Antrag 1):

Der Studentische Konvent möge beschließen:

„Der Studentische Konvent fordert, die Speicherfrist für die digitale Kopie des Passfotos auf drei Monate nach Ausgabe des Ausweises festzusetzen.“

 

Antragssteller: UHG und Hochschulpiraten

 

Die Begründung für beide Anträge erfolgt mündlich während der Konventssitzung.

Viele Grüße,

Andreas Preiß

Sprecher Hochschulpiraten Würzburg

Mobil: 015120797331

Versammlungsleiter: Andreas Preiß

Protokollführer: Frank A.

Anwesende:

  • Andreas Preiß
  • Frank A.

Tagesordnung

1 Studentenausweis

2 Infostände Volksbegehren gegen Studiengebühren

1 Studentenausweis

Andreas ruft morgen Baumann an und fragt nach Option für Bilderfassungsbogen, bei der die Studenten ankreuzen können, dass sie möchten, dass ihr Bild bis zum Ende des Studiums gespeichert wird. Bei Nichtankreuzen würde dann angestrebt werden, dass sofort oder so schnell wie möglich gelöscht wird. Das muss dann der Konvent entscheiden, was hier gefordert wird. Der Antrag für den Konvent soll noch nach Möglichkeit morgen (10.02.12) erstellt und abgesendet werden, damit er für die Konventssitzung am 15.02.12 fristgerecht ist. Die anderen sollen vorab auch informiert werden per E-Mail. Das macht Andreas.

2 Infostände Volksbegehren gegen Studiengebühren

Infostände sollen am Mittwoch und Donnerstag (15. und 16.02.) gemacht werden. Ob der Infostand an der Stadtmensa oder an der Hublandmensa sein wird gibt Frank A. über den Verteiler bekannt.

Ende der Sitzung

Würzburg, 9. Februar 2012

 

gez.

Frank A.

– Protokollführer –