Monatsarchive: Dezember 2011

Wir sehen Religionsfreiheit als ein hohes Gut der Gesellschaft an. Daher ist es für uns selbstverständlich, dass jeder Student das Recht haben soll, seiner Religion auch mit Symbolen Ausdruck zu verleihen, solange niemand dadurch beeinträchtigt wird. Dozenten hingegen sollten aufgrund ihrer Vorbildfunktion während ihrer Vorlesungen oder Veranstaltungen religiös neutral auftreten.

Da wir uns ohnehin gegen eine Anwesenheitspflicht aussprechen (von wenigen Ausnahmen wie z. B. Sicherheitsunterweisungen für das chemische Praktikum abgesehen), wäre auch ein gesondertes Freistellen aus religiösen Gründen nicht mehr notwendig. Sollte es tatsächlich dazu kommen, dass Festtag und Pflichtveranstaltung auf einen Termin fallen, kann dies einfach als Abwesenheitstag gezählt werden. Wir gehen davon aus, dass ein Student eigenverantwortlich genug ist, selbst zu entscheiden, ob er an einer Veranstaltung teilnehmen sollte oder nicht.

Benachteiligungen aufgrund von Religionszugehörigkeit dürfen an Universitäten nicht vorkommen. Uns sind momentan auch keine Vorkommnisse diesbezüglich bekannt. Sollten jedoch in Zukunft solche Fälle auftreten, muss ihnen selbstverständlich nachgegangen werden.

 

Die Anfrage war:

"Hallo liebe Hochschulgruppen,

in unserer nächsten Ausgabe des Sprachrohrs geht es um Religionen an der Hochschule. Welche gibt es, wie sind sie vertreten, wo treffen sie sich, usw. Die Frage des SSR an euch für das Nachgefragt lautet diesmal:

"Wie seht ihr den Stellenwert von Religion und Glauben an der Universität? Gibt es für Studierende an der Hochschule Nachteile, wenn sie ihren Glauben offen nach außen tragen?"

Bitte äußert euch zu diesem Thema und schickt mir euer Ergebnisse bis zum 16.12.

Vielen Dank!

Zur Ergänzung: Es wäre schön, wenn ihr auch auf das Problem eingehen könntet, wie eure Hochschulgruppe dazu steht, dass man Gläubigen an ihren Hochfeiertagen die Anwesenheit erlässt (außerhalb der beiden Fehltermine). Als Beispiel: Wenn Muslime Zuckertütenfest feiern, sollte sie auch von der Anwesenheitspflicht an der Hochschule entbunden werden. Das allerdings auf alle Religionen gemünzt.

Ich freue mich auf eure Beiträge!"

Versammlungsleiter: Andreas Preiß

Protokollführer: Mirco Lukas

Anwesende:

  • Frank Alig

  • Andreas Preiß

  • Andreas Reußner

  • Mirco Lukas

Tagesordnung

1 Positionierung zu religiösen Themen (Artikel)

2 Münchner HSG

3 Zwischenstand Passfoto

4 Logo

5 Werbemittel

6 Schließen der Versammlung

1 Positionierung zu religiösen Themen (Artikel)

Andreas P. legt begründete Gegenrede gegen die Formulierung

dass ein Student eigenverantwortlich genug ist,

ein. Er möchte stattdessen die Formulierung

… dass Studentinnen und Studenten eigenverantwortlich genug sind, …

haben. Es kommt zur Einholung eines Meinungsbildes:

Generisches Maskulinum durch Nennung beider Geschlechter ersetzen. + 1 + 1 – 2

Die Versammlung einigt sich schließlich auf folgende Fassung:

Wir sehen Religionsfreiheit als ein hohes Gut der Gesellschaft an. Daher ist es für uns selbstverständlich, dass jeder Student das Recht haben soll, seiner Religion auch mit Symbolen Ausdruck zu verleihen, solange niemand dadurch beeinträchtigt wird. Dozenten hingegen sollten aufgrund ihrer Vorbildfunktion während ihrer Vorlesungen oder Veranstaltungen religiös neutral auftreten.

Da wir uns ohnehin gegen eine Anwesenheitspflicht aussprechen (von wenigen Ausnahmen wie z. B. Sicherheitsunterweisungen für das chemische Praktikum abgesehen), wäre auch ein gesondertes Freistellen aus religiösen Gründen nicht mehr notwendig. Sollte es tatsächlich dazu kommen, dass Festtag und Pflichtveranstaltung auf einen Termin fallen, kann dies einfach als Abwesenheitstag gezählt werden. Wir gehen davon aus, dass ein Student eigenverantwortlich genug ist, selbst zu entscheiden, ob er an einer Veranstaltung teilnehmen sollte oder nicht.

Benachteiligungen aufgrund von Religionszugehörigkeit dürfen an Universitäten nicht vorkommen. Uns sind momentan auch keine Vorkommnisse diesbezüglich bekannt. Sollten jedoch in Zukunft solche Fälle auftreten, muss ihnen selbstverständlich nachgegangen werden.

2 Münchner HSG

Andreas P. wurde von einem Münchner Hochschulpiraten angesprochen, der im Konvent sitzt. Er besucht an diesem Wochenende Würzburg. Zu dieser Gelegenheit möchte Andreas ihn gerne treffen und lädt die anderen Anwesenden ein, ebenfalls teilzunehmen.

3 Zwischenstand Passfoto

Wie in der vorherigen Sitzung beschlossen, wird man sich bezüglich des Ausweises bei der zuständigen Stelle erkundigen. Da noch keine genaueren Informationen vorliegen, wird dieser TOP vertagt.

4 Logo

Frank N. hat bei der Pressestelle der Universität angefragt, ob das Universitätslogo zu Hochschulgruppenzwecken verwendet werden dürfe. Er hat jedoch die Antwort erhalten, dass dies nicht zulässig sei.

5 Werbemittel

Gernot von den Piraten Unterfranken bietet an, bei einer Bestellung von Werbemittel bei Bedarf einige an uns abzugeben abgeben. Es werden die finanziellen Aspekte diskutiert und die Versammlung beschließt, eine Anfrage über die Mailingliste zu senden.

6 Schließen der Versammlung

Andreas P. schließt die Versammlung.

Würzburg, 15. Dezember 2011

 

gez.

Mirco Lukas

– Protokollführer –

Logodiskussion, Studentenausweis

Versammlungsleiter: Andreas Preiß

Protokollführer: Mirco Lukas

Anwesende:

  • Andreas Preiß
  • Wolfgang
  • Jan Bühler
  • Frank Alig
  • Mirco Lukas
  • Frank N.
  • Sabrina

Tagesordnung

1 Versammlungsleitung

2 Logo

3 Letzte Hochschulwahl

4 Studentenausweis: Datenschutz

5 Heft „SemesterInfo“

6 Kontaktdaten

7 Presse

8 ÖPNV

9 Nächstes Treffen

10 Volksbegehren

11 Tagesordnung für nächstes Treffen

12 Schließen der Versammlung

1 Versammlungsleitung

Andreas Preiß wird zum Versammlungsleiter gewählt.

2 Logo

Es wird diskutiert, das Logo „Piratenlogo mit Akademikerhut“ verändert zu übernehmen. Eine Möglichkeit wäre, die rot-gelbe Flagge einzubauen oder das Logo auf dem Studentenausweis zu verwenden. Letzteres wird jedoch aufgrund eventueller Marken- oder Urheberrechtsproblematik verschoben, bis eine juristische Fachmeinung vorliegt. Alternativ wäre auch ein Bild der Würzburger Festung denkbar.

Wolfgang wird schließlich beauftragt, ein Logo auszuarbeiten.

3 Letzte Hochschulwahl

Die HSG wird informiert, dass Frank, Jan, Wolfgang und Andreas zur letzten Wahl als vereinigte Liste UHG/Piraten angetreten sind.

4 Studentenausweis: Datenschutz

Wie Andreas erzählt, würden – entgegen der Angaben auf dem Antragsbogen – die Bilder für den Ausweis nicht vernichtet. Ein anonymer Dritter erzählte, dass er für einen neuen Ausweis nach Verlust kein Bild einreichen müsse, da es gespeichert sei.

Es wird diskutiert, mit Herrn Baumann, dem Datenschutzbeauftragten der Universität, darüber zu sprechen, ebenso über die Verwendung des Logos. Hierzu wird Frank N. beauftragt. Im Falle einer Datenschutzverletzung wird darüber nachgedacht, eine Pressemitteilung zu verfassen.

Wir sollen in jedem Falle auf lange Sicht mit dem AK Datenschutz zusammenarbeiten. Dabei soll auch überparteiliche Zusammenarbeit gefördert werden.

5 Heft „SemesterInfo“

Es existiert ein Heft, in dem die Hochschulgruppen der Uni eingetragen werden. Die Piraten-Hochschulgruppe soll auch aufgenommen werden. Ein entsprechendes Meinungsbild fällt positiv aus.

6 Kontaktdaten

Mirco wird beauftragt, die Kontaktliste an alle Anwesenden weiterzuleiten, jedoch nicht via Mai­lingliste, sondern aus Datenschutzgründen direkt an die Anwesenden.

7 Presse

Andreas nutzte die Pressekontakte des Bildungsprotests, um über die Gründung der HSG zu informieren. Lars Zillger informierte Andreas ebenso bezüglich der Pressearbeit. Daraufhin meldete sich Radio Primaton aus Schweinfurt zu einem Telefoninterview bei Andreas.

Bei der Main-Post erschien ein Artikel, der sich mit Hochschulgruppen und lokalen Parteien beschäftigte. Leider fehlen die UHG und die Freien Wähler im Artikel.

Vor zwei Tagen erhielt Andreas einen Anruf, der sich nach dem Ort der regelmäßigen Treffen der HSG erkundigte.

8 ÖPNV

Jan betont, dass die Piraten Berlin für Fahrschein-, nicht kostenlosen ÖPNF stehen. Waldemar, Daniel und Jan haben vor, ein ÖPNV-Konzept für dir HSG zu kümmern. Dies soll nicht nur Fahrplanoptimierung betreffen, sondern z. B. auch Kostenfragen. Ein weiterer Punkt ist die geplante Straßenbahnlinie 6 (Hauptbahnhof – Hubland).

Die Linien 114 könnte dahingehend optimiert werden, dass evtl. die Fachhochschule … Hbf. bedient wird, um die Buslinie insgesamt zu entlasten. Frank A. ist bereit, einige Vorschläge einzubringen.

Jan weist hierzu auch auf den 2. Themenabend der Studentenvertretung hin. Für die Stadt dürfte es finanziell wesentlich besser sein, eine Straßenbahnlinie zu bauen. Eine Alternative könnten auch Elektrobusse sein. Dies wäre nicht nur umweltschonender, sondern würde auch die Bedenken der UNESCO, die Straßenbahnlinie könnte das Bild der Residenz schädigen, zerstreuen.

9 Nächstes Treffen

Zukünftiger Rhythmus: alle geraden KW, also das nächste mal 15.12.2011, Roter Hahn, ESG, um 20 Uhr.

10 Volksbegehren

Weitere Infostände sollen in der Stadtmensa stattfinden, z. B. nächste Woche am Röntgenring (3-tägig). Zu letzterem muss von Frank A. noch die Genehmigung eingeholt werden.

11 Tagesordnung für nächstes Treffen

Die Tagesordnung ist in einem Pad zu erarbeiten1.

12 Schließen der Versammlung

Andreas schließt die Versammlung.

Würzburg, 01. Dezember 2011

gez.

Mirco Lukas

– Protokollführer –

 


 

1Nicht Teil des Protokolls: https://hochschulpiraten_wue.piratenpad.de/4